Es gibt Orte wie Bali, die Malediven oder die Seychellen, die seit Jahren in den Urlaubsrankings auftauchen. Aber immer mehr Menschen suchen nach etwas anderem. Weniger Resorts, mehr Natur und Authentizität. Weniger Katalogansichten, mehr echte Emotionen. Genau deshalb fällt in diesem Jahr immer häufiger ein Name: Galapagos.
Der zu Ecuador gehörende Archipel lockt nicht mit Luxushotels an einer türkisfarbenen Lagune. Er zieht mit etwas viel Wertvollerem an, nämlich der Nähe zur wilden Natur, die man hier aus wenigen Metern Entfernung und nicht vom Handybildschirm aus betrachten kann.
Wir haben über drei Wochen auf den Galapagosinseln verbracht. Hier sind fünf Orte, die zeigen, dass es sich lohnt, auf die Galapagosinseln zu fliegen.
Playa Lobería (San Cristóbal)
Nur wenige Autominuten von der Stadt Puerto Baquerizo Moreno entfernt befindet sich ein Strand, an dem die Seelöwen die Hauptrolle spielen. Sie liegen im Sand, strecken sich und gehen manchmal mit Ihnen ins Wasser. Sie sind hier praktisch überall zu finden.
Dies ist einer der besten Orte im gesamten Archipel für ruhiges Schnorcheln. Im Wasser kann man Meeresschildkröten, bunte Fische und mit etwas Glück auch kleine Riffhaie sehen. Keine Menschenmassen, keine Musik aus Lautsprechern. Nur das Meer und die Natur.
Tortuga Bay (Santa Cruz)
Tortuga Bay ist wahrscheinlich der bekannteste Strand des Archipels, aber er kann immer noch begeistern. Wir waren sehr begeistert. Breit, hell, mit einem langen Weg, der durch eine Kakteenlandschaft führt.
In einem Teil sind die Wellen stärker, gut für Surfer. Im anderen, geschützten Teil der Bucht kann man ruhig Kajak fahren und Meeresleguane beobachten, die sich auf den Felsen sonnen. Es ist ein idealer Ort für einen längeren Spaziergang und um langsam die Atmosphäre der Inseln zu genießen.
Kicker Rock (San Cristóbal)
Der monumentale Felsen vulkanischen Ursprungs, der aus dem Ozean ragt, ist schon vom Boot aus beeindruckend. Aber was unter Wasser passiert, ist noch interessanter. Aber es gibt noch etwas anderes.
Kicker Rock ist einer der besten Orte auf den Galapagosinseln und sogar weltweit zum Schnorcheln und Tauchen mit Hammerhaien.
Starke Strömungen ziehen hier größere Fische, Schildkröten, Rochen und ganze Schwärme kleinerer Arten an. Dies ist keine Attraktion „für jedermann”, aber wenn jemand davon träumt, den Ozean in seiner raueren Form zu sehen, dann ist dies der richtige Ort dafür.
Playa Punta Carola (San Cristóbal)
Der Strand liegt am Ende eines Spazierwegs vom Stadtzentrum aus. Er ist bei Surfern beliebt, aber dennoch ruhig und naturbelassen.
Ein guter Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Seelöwen ruhen sich im Sand aus, Einheimische kommen nach der Arbeit hierher, jemand sitzt mit seiner Kamera auf den Felsen. Ohne die für Ferienorte typische Infrastruktur, dafür mit dem Gefühl, an einem Ort zu sein, der seinem eigenen Rhythmus folgt.
Camino de Tortugas Gigantes (Isabela)
Auf der Insel Isabela lohnt es sich, vom Strand ins Landesinnere zu gehen. Der Camino de Tortugas Gigantes ist ein Wanderweg, auf dem man Riesenschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann.
Man geht gemächlich dahin, und ein paar Meter weiter überquert eine riesige Schildkröte langsam den Weg. Keine Barrieren, keine Scheiben. Das ist eine dieser Erfahrungen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Es ist erwähnenswert, dass es sich um eine endemische Art handelt, was bedeutet, dass man sie nur auf den Galapagosinseln antrifft.
Warum gerade die Galapagosinseln?
Die Galapagosinseln sind nicht die günstigsten und auch nicht die am leichtesten erreichbaren Reiseziele. Aber wenn jemand in diesem Jahr nach einem Reiseziel sucht, das mehr zu bieten hat als nur ein schönes Foto für Instagram, dann ist dieser Archipel definitiv eine Überlegung wert.
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