Die Pflege von Orchideen ist nicht kompliziert, aber im Winter können die Blumen anfangen zu welken. Topfpflanzen sind, ähnlich wie Pflanzen, die im Boden wachsen, vom Kalender abhängig. Das Ende des Winters und der Beginn des Frühlings sind die Zeit, in der die Blumen zum Leben erwachen und sich auf die Blüte vorbereiten. Bei Orchideen reicht schon eine kleine Veränderung, damit sie mit Blüten überhäuft werden. Legen Sie diese Frucht neben den Topf und beobachten Sie, was passiert.
Legen Sie es neben die Orchidee. Diese Frucht wirkt besser als Dünger
Für viele Menschen sind Orchideen die schönsten Topfpflanzen. Sie stammen ursprünglich aus Asien, wo Tausende von Sorten angebaut werden. In Polen werden in Topfkultur meist Phalaenopsis und Dendrobium gezüchtet. Beide Sorten begeistern mit ihren schönen Blüten und können im Winter und Frühjahr blühen. Das Ende des Winters und der Beginn des Frühlings sind die Zeit, in der Pflanzen, auch Topfpflanzen, gestärkt werden müssen. Fachleute empfehlen, gerade in dieser Zeit mit der Düngung zu beginnen. Diese dient der Stärkung des Wurzel- und Stängelsystems sowie der Beschleunigung und Stimulierung der Blüte. Bei Orchideen empfehlen Gärtner diese ungewöhnliche Methode. Es stellt sich heraus, dass es manchmal ausreicht, einen Apfel neben den Orchideentopf zu legen. Auch wenn es komisch klingt, hat dies eine wissenschaftliche Begründung. Äpfel geben Ethylen ab. Dabei handelt es sich um ein pflanzliches Gas, das die Blütenentwicklung stark stimuliert. Eine höhere Ethylenkonzentration bewirkt, dass die Pflanzen schneller und üppiger blühen. Wenn Ihre Orchidee keine neuen Knospen mehr bildet, können Sie einen Apfel in Stücke schneiden und diese auf der Oberfläche des Topfes verteilen. Auf diese Weise erhöhen Sie die Ethylenkonzentration noch weiter und regen die Orchideen zum Blühen an. Denken Sie jedoch daran, die Äpfel zu entfernen, sobald die Orchidee Knospen bildet. Ein Überschuss an Hormonen kann das Verblühen beschleunigen und dazu führen, dass die Blüten schnell abfallen.
Mixen Sie dies in einem Mixer und gießen Sie die Orchideen damit. Selbst welkende Blüten werden wieder lebendig und bilden neue Knospen
Zum Düngen von Orchideen können Sie einen hausgemachten Dünger aus Knoblauch verwenden. Dies ist eine großartige Alternative zu gekauften Düngemitteln. Knoblauchdünger nährt nicht nur und unterstützt den Blüteprozess, sondern schützt auch vor der Entwicklung von Pilzen und Schimmel im Topf. Für die Zubereitung eines solchen Düngers benötigen Sie 4 große Knoblauchzehen und Wasser. Zerdrücken Sie den Knoblauch, damit er Saft abgibt, und gießen Sie 1 Liter Wasser darüber. Lassen Sie das Ganze 24 Stunden stehen und sieben Sie es dann durch ein Sieb. Gießen Sie die Orchidee einmal im Monat mit diesem Sud. Knoblauchaufguss eignet sich auch zum Umtopfen von Orchideen. Sie können die Wurzeln der Pflanze etwa 15 Minuten lang in den Sud aus Knoblauch und Wasser eintauchen. Dadurch werden die Wurzeln desinfiziert und die Blume kann sich besser anpassen.
Wie pflegt man Orchideen im Winter?
Orchideen sind wärmeliebende Blumen. Auch im Herbst und Winter brauchen sie Zugang zu Licht. Sie mögen sonnige Standorte. Sie mögen jedoch keine starke Sonneneinstrahlung. Am besten fühlen sie sich an einem Standort mit diffusem Licht. Sie reagieren sehr empfindlich auf trockene Luft, was im Herbst und Winter besonders wichtig ist. In dieser Zeit trocknen Heizungen häufig die Luft in den Räumen aus. Orchideen sollten nicht in der Nähe von Heizkörpern stehen. Um Orchideen mit der notwendigen Menge an Wasser zu versorgen, sollten ihre Blätter und Triebe besprüht werden. Zu dieser Jahreszeit legen viele Menschen Eiswürfel in den Topf. Wenn diese schmelzen, versorgen sie die Erde im Topf mit Wasser. Orchideen mögen auch Wärme. Im Winter bevorzugen sie Temperaturen um 20 °C. Wichtig ist, dass Orchideen Zugluft und Temperaturschwankungen schlecht vertragen. Im Winter sollte man sie besser nicht umstellen und nicht zu nahe an geöffnete Fenster und Balkontüren stellen.
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