Ein praktischer und einfach umzusetzender Tipp, um Knoblauch länger in bestem Zustand zu halten.
Der Pflanzenexperte Inti Sanguinet überrascht seine Follower regelmäßig mit sehr interessanten Tipps zu Themen rund um Anbau und Lebensmittel. Deshalb zeigte er, wie man Knoblauch am besten aufbewahrt.
Im Laufe der Jahre hat es sich zur Gewohnheit entwickelt, Knoblauch in Ketten zu lagern. Dazu werden die Stiele zu einer Kette geflochten und an einem trockenen, gut belüfteten Ort aufgehängt. An dieser Stelle betont Sanguinet, dass Knoblauch auf diese Weise weniger lange haltbar ist und die Biomasse, die der Nahrungswald benötigt, verschwendet wird.
Die vom Experten vorgeschlagene Alternative ist einfach, kostengünstig und sehr effektiv. Um sie anzuwenden, benötigt man lediglich Draht und muss eine leicht umzusetzende Technik befolgen. Sanguinet, der sich für natürliche Methoden der Bodenregeneration und regenerative Landwirtschaft einsetzt, erklärte dies auf seinem Instagram-Account @inti.sanguinet.
Die beste Art, Knoblauch mit Draht zu konservieren
Zuerst schneidet man ein etwa 70 Zentimeter langes Stück gewöhnlichen Drahtes ab und formt mit Hilfe einer Zange an einem Ende eine Art Haken, der als Anschlag dient.
Anstatt die Stiele zu flechten, wird jede Knolle durch den Pseudostiel (so wird die zylindrische Struktur genannt, die aus der Knolle herausragt) so nah wie möglich an der Basis eingehängt. Auf diese Weise bleibt der Rest des Knoblauchs als Nährstoff für den Nahrungswald erhalten.
Die Knoblauchzehen werden einzeln an den Draht gehängt, wobei ein Belüftungsabstand gelassen wird, der die Lagerbedingungen verbessert, sodass sie bis zu einem Jahr in einwandfreiem Zustand haltbar sind. Bei der traditionellen Knoblauchkette bleiben die Knoblauchzehen aneinander haften und teilen sich die Feuchtigkeit, was das Auftreten von Pilzen begünstigt und das Risiko von Fäulnis erhöht.
Die Technik eines Experten, damit sie länger haltbar sind und zur Ernährung des Nahrungswaldes beitragen. Instagram @inti.sanguinet.
Wenn Ketten gebildet werden, wird der Stiel vollständig als Stütze verwendet, weshalb sie außerhalb des Bodenkreislaufs bleiben und dem Nahrungswald schaden, warnte der Botanikexperte. Bei der Hakenmethode werden die Pflanzenreste zur Düngung des Bodens genutzt.
Sanguinet erklärte, dass diese Technik mehrere positive Auswirkungen hat:
- Sie trägt dazu bei, den natürlichen Kreislauf der Pflanze zu schließen
- Die Biomasse kehrt in den Boden zurück, zerfällt und liefert Nährstoffe, die für zukünftige Ernten genutzt werden können.
- Sie reduziert Abfall
- Sie stärkt das Ökosystem des Gartens
- Sie verhindert das Auftreten von Pilzen
- Sie sorgt dafür, dass der Knoblauch länger gelagert werden kann
Was den Ort der Lagerung betrifft, empfiehlt der Experte, trockene, gut belüftete und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützte Räume zu nutzen. Das kann ein Schuppen, eine Speisekammer oder sogar ein überdachter Balkon sein. Da die Knollen nicht miteinander verbunden sind, hat man den Vorteil, dass man ihren Zustand besser kontrollieren und nur die Knollen entnehmen kann, die man verbrauchen möchte, ohne den Rest auseinanderzunehmen.
Ein wichtiger Hinweis ist, dass der Hauptgrund für den Verderb von Knoblauch darin liegt, dass er feuchten Umgebungen oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Diese Bedingungen aktivieren biologische Prozesse, die den Verfall beschleunigen.
Andererseits betonen Ernährungswissenschaftler nachdrücklich die Vorteile des Verzehrs von Knoblauch, da er ein natürliches Antibiotikum ist, das zur Verbesserung der Gesundheit der Darmflora beiträgt. Da er die Vermehrung von Mikroorganismen verhindert, wird der Verdauungsprozess deutlich erleichtert.
Darüber hinaus trägt er aufgrund seines Allicin-Gehalts zur Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit bei und hat aufgrund seiner Schwefelverbindungen auch antioxidative Vorteile.
Die richtige Lagerung ist entscheidend, damit sie ihren Geschmack und ihre Nährwerteigenschaften behalten. Mit Tricks wie denen von Inti Sanguinet wird diese Aufgabe erleichtert, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass die Stiele genutzt werden können, um den Nahrungsvorrat für die nächste Ernte zu stärken.
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