Die richtige Zeit ist die halbe Miete
Fenster sollten nicht nur dann geputzt werden, wenn die ersten Sonnenstrahlen erscheinen. Direktes Sonnenlicht lässt das Wasser zu schnell trocknen und verursacht unschöne Streifen. Ideal ist ein trockener, aber bedeckter Tag, damit die Reinigungslösung gleichmäßig wirken kann. Ruhiges Wetter ohne direkte Sonne reduziert außerdem den Bedarf an Nachpolieren deutlich.
Erst Rahmen, dann Glas
Ein häufiger Fehler ist, direkt mit der Glasscheibe zu beginnen. Nach dem Winter ist es jedoch wichtig, zuerst Fensterrahmen, Dichtungen und Fensterbänke zu reinigen. Sonst landet der dort sitzende Schmutz schnell wieder auf dem frisch geputzten Glas. Für groben Schmutz reicht ein feuchtes Tuch, bei hartnäckigeren Ablagerungen hilft ein mildes Reinigungsmittel, das zum jeweiligen Material passt. Dieser Schritt trägt auch zur längeren Lebensdauer der Fenster bei.
Weniger Chemie, weniger Streifen
Für das Glas selbst genügen meist Wasser und eine kleine Menge Reinigungsmittel. Zu viele Chemikalien hinterlassen einen Film, auf dem sich Streifen noch leichter bilden. Die Lösung gleichmäßig auf die gesamte Fläche auftragen und den Schmutz kurz anlösen lassen. Das Glas sollte dabei ausreichend feucht sein, damit der Schmutz wirklich abgetragen wird und nicht nur verschmiert.
Moderne Hilfsmittel erleichtern die Arbeit
Eine akkubetriebene Fenstersauger kann heute den klassischen Abzieher und viele Tücher ersetzen. Moderne Geräte saugen Feuchtigkeit und Schmutz direkt in einen Behälter, sodass kein Wasser auf die Fensterbänke tropft. Das macht die Arbeit schneller und bequemer, besonders auf großen Glasflächen, und reduziert den Bedarf an wiederholtem Polieren. Wer die Fenster alle vier bis sechs Wochen kurz nachreinigt, verhindert, dass Pollen und Fett sich festsetzen – und sorgt dafür, dass die Räume das ganze Jahr über heller wirken.
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