Das Problem mit der klassischen Keramikkochplatte
Viele kennen die Situation: Die Küche ist frisch geputzt, alles wirkt aufgeräumt und klar – und mitten auf der Arbeitsfläche stört ein großes schwarzes Rechteck die harmonische Optik. Gemeint sind die herkömmlichen Keramikkochfelder.
In neu gebauten Wohnungen und Häusern setzt sich in letzter Zeit zunehmend eine andere Lösung durch.
Wenn der Herd im Arbeitsplatte verschwindet
Die Kochfelder verschwinden optisch und werden Teil der Arbeitsplatte.
Die Küche ist nicht mehr klar in „Vorbereitungszone“ und „Kochzone“ getrennt: Die gesamte Fläche wird zu einer durchgehenden, multifunktionalen Arbeitsoberfläche.
Die Alternative zum Keramikkochfeld: unsichtbare Induktion
Die Lösung, die in neuen, hochwertigen Küchen weltweit an Beliebtheit gewinnt, heißt unsichtbare Induktion.
Dabei werden Induktionskochfelder unter der Arbeitsplatte installiert. Die Fläche, auf der man eben noch Gemüse geschnitten hat, kann wenige Minuten später der Platz sein, an dem Wasser kocht oder das Essen angebraten wird.
Vorteile der unsichtbaren Induktion
Die Pluspunkte dieser Technik sind sowohl optischer als auch praktischer Natur. Eine Arbeitsplatte aus Stein oder Porzellan bleibt optisch durchgehend, ohne Unterbrechung durch ein Kochfeld. So entsteht mehr nutzbare Fläche, und die Reinigung der Küche wird einfacher, weil keine Kanten und Fugen rund um das Kochfeld stören.
Geeignete Materialien für die Arbeitsplatte
Da diese Technologie besondere Anforderungen stellt, sind nicht alle Materialien geeignet. Naturgranit oder Holz funktionieren in diesem Fall nicht gut.
Es werden extrem kompakte Oberflächen benötigt, die plötzliche Temperaturwechsel aushalten können, ohne zu reißen oder Schaden zu nehmen.
Spezielle Kochgeschirre und Handhabung
Für unsichtbare Induktion kommen spezielle Kochgeschirre zum Einsatz. Tatsächlich wird nicht die Arbeitsplatte erhitzt, sondern nur die Töpfe und Pfannen.
Damit sich die Energie besser verteilt und die Oberfläche zusätzlich geschont wird, empfiehlt es sich, zwischen Topf und Arbeitsplatte eine Silikonmatte zu verwenden.
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