Die Vereinigten Staaten warnen vor einem Fisch, der die Biodiversität von Flüssen und Feuchtgebieten bedroht.
In den Vereinigten Staaten wächst die Besorgnis über die Bedrohung durch eine invasive Art, die die Biodiversität ihrer Flüsse zerstört. Es handelt sich um einen Fisch namens „Schlangenkopf” (aus der Gattung Schinus terrestris), der sich nicht nur auf US-amerikanischem Gebiet, sondern auch in Asien und Nordamerika ausbreitet.
Das Besondere an dieser Art ist, dass sie über ein spezielles Atmungsorgan (Suprabranchial) verfügt, das es ihr ermöglicht, neben den Kiemen auch Luft zu atmen. Auf diese Weise kann sie mehrere Tage außerhalb des Wassers überleben, solange sie feucht bleibt. Sie kann sich an Land fortbewegen, indem sie sich zwischen nahe gelegenen Gewässern hindurchschlängelt, was ihr die Besiedlung neuer Gewässer ohne direkte physische Barrieren erleichtert.
In den Vereinigten Staaten gibt es Bedenken, dass diese Art als invasiv gilt, da sie mit einheimischen Fischen konkurriert und das lokale Ökosystem und die Fischerei beeinträchtigen kann. Umweltbehörden wie der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten (USGS) haben Warnungen und Empfehlungen zur Meldung von Fängen herausgegeben.
Obwohl es sich um eine problematische invasive Art handelt, beherrscht sie nicht ganze Flüsse allein.
Ihre Auswirkungen sind real und dokumentiert, aber sie sind das Ergebnis jahrelanger Besiedlung ohne natürliche Feinde. Außerdem gibt es keine Hinweise darauf, dass sie Menschen direkt angreift.
Dass der Schlangenkopffisch eine globale Bedrohung darstellt, ist auf drei Faktoren zurückzuführen, die bei Süßwasserfischen sehr ungewöhnlich sind: hohe Raubtieraktivität, große Anpassungsfähigkeit und die Möglichkeit, sich zwischen Gewässern zu bewegen.
Das im Westen bekannteste Exemplar ist der Channa argus, der vom United States Geological Survey und anderen Umweltbehörden dokumentiert wurde. Er verfügt über ein suprabranchiales Organ, das ihm die Atmung von Luftsauerstoff ermöglicht, was ihm einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber Fischen verschafft, die ausschließlich auf Kiemen angewiesen sind. Er ernährt sich hauptsächlich von Fischen, Amphibien, Krebstieren und kleinen Wirbeltieren.
In Ökosystemen, in denen er keine natürlichen Feinde hat, kann er die gesamte Struktur der Nahrungskette verändern. Darüber hinaus hat seine Ausbreitung mehrere ökologische Folgen:
- Verlust der Artenvielfalt: Er reduziert die Populationen einheimischer Fische.
- Veränderung von Ökosystemen: Durch die Veränderung der obersten Ebene der Nahrungskette wird das Gleichgewicht zwischen Beutetieren und Wasserpflanzen gestört.
- Wirtschaftliche Auswirkungen: Beeinträchtigung der Freizeit- und Berufsfischerei, wodurch Millionen in Kontrolle und Überwachung investiert werden müssen.
Das Problem dieser Invasion konzentriert sich insbesondere auf die Ostküste der Vereinigten Staaten und das Potomac-Becken.
Auch in einigen Gebieten Osteuropas und in asiatischen Ländern, wo bestimmte Arten aus ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet abgewandert sind.
Es handelt sich also um eine besorgniserregende und gut dokumentierte invasive Art, die jedoch die Ökosysteme nicht über Nacht vollständig zerstört. Die Auswirkungen sind progressiv, kumulativ und hängen vom jeweiligen Ökosystem ab.
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