Du willst weniger zahlen, aber nicht frieren? Der Trick: Heizung pro Zimmer völlig unterschiedlich fahren – sogar Flur-Eiszeit.
Ja, richtig gelesen. Flur auf 15 °C, Bad kurz auf 23 °C boosten, Schlafzimmer kühler als dein Wohnzimmer – und trotzdem mehr Komfort.
Das fühlt sich erst komisch an, spart aber schnell messbar Geld, weil jeder Grad weniger rund 7 % Energie spart.
Die perfekte Temperatur pro Zimmer (mit einem ungewöhnlichen Twist)
Wohnzimmer ist nicht Schlafzimmer. Und dein Bad ist keine Sauna auf Dauer.
- Wohnzimmer/Salon: 20–21 °C, nur wenn jemand da ist.
- Schlafzimmer: 17–19 °C – kühler schlafen = besserer Schlaf + weniger Kosten.
- Bad: 21–23 °C, aber nur 30–45 Minuten rund ums Duschen.
- Flur/Abstellräume: 15–17 °C – hier darf es bewusst frischer sein.
Der ungewöhnliche Hack: Türen konsequent schließen.
So heizt du nicht den Flur mit, wenn du es im Wohnzimmer gemütlich willst, und dein „kalter“ Flur zieht nicht alles runter.
| Bereich | Aktion |
|---|---|
| Wohnzimmer | Konstant 20–21 °C, nur bei Nutzung |
| Schlafzimmer | Auf 17–19 °C abends automatisch absenken |
| Bad | Kurz vor Nutzung auf 21–23 °C hochfahren |
| Flur/Zwischenräume | Auf 15–17 °C begrenzen, Türen schließen |
So programmierst du deinen Tag: Heizung wie ein Timer, nicht wie ein Schalter
Den größten Fehler machen fast alle: Heizung manuell hochdrehen, wenn ihnen kalt ist.
Das killt den Verbrauch, weil das System dann mehrere Grad auf einmal aufholen muss.
Besser: Heizung vorausdenken lassen.
- Morgens: 30–60 Minuten vor dem Aufstehen auf Zieltemperatur starten.
- Tagsüber (niemand da): Auf 15–17 °C absenken, nicht komplett aus.
- Abends: 20–21 °C in Wohnräumen, Schlafzimmer zeitversetzt auf 17–19 °C.
Studien zur Raumtemperatur empfehlen ähnliche Bereiche für Komfort und Gesundheit, etwa im Überblick zu Raumklima und Thermoregulation bei [Wikipedia](URL).
Am Wochenende kannst du die „Komfort-Zeiten“ länger lassen – aber die Temperaturen bleiben moderat.
Der Thermostat ist dein Gehirn, nicht der Heizkörper.
Drei Mini-Hacks, die deine Programmierung erst richtig stark machen
1. Radiatoren freiräumen: Keine Möbel oder Wäsche davor, sonst zahlst du für gestauten Wärmestau.
2. Jährlich entlüften: Luft im Heizkörper = lauwarm, aber teuer.
3. Sonne nutzen: Tagsüber Vorhänge auf, abends zu – kostenlose Solarheizung.
Wenn du die Temperatur pro Raum trennst, konsequent programmierst und Türen wie „Wärme-Ventile“ behandelst, wirkt deine Wohnung plötzlich smarter als so mancher „Smart Home“-Gadgetkauf.
Und deine Heizkosten? Gehen leise, aber deutlich runter.
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